Panikattacken, Ängste


Niemand ist völlig frei von Angst, aber bei manchen Menschen nimmt die Furcht ein übersteigertes Ausmaß an. Dann spricht man von einer Angsterkrankung. Obwohl keine Bedrohung existiert, reagiert der Betroffene so, als ob er in großer Gefahr wäre. Das führt auf Dauer zu einer extremen psychischen Belastung und die Lebensqualität leidet enorm darunter.
Unter Phobien versteht man durch bestimmte, jedoch ungefährliche Auslöser hervorgerufene Ängste, wie Agoraphobie, Klaustrophobie, soziale Phobien, Prüfungsangst, Angst vor bestimmten Situationen (beispielsweise vor dem Zahnarzt, vor Spritzen) und Flugangst. Bei fehlender Behandlung wird die Erkrankung häufig chronisch, es kommt zum sozialen Rückzug und zu Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch. Auch Zwangserkrankungen können entstehen, um die Angst gefühlsmäßig unter Kontrolle zu bringen.

Wie kann ich helfen

Neben dem Erlernen von Entspannungstechniken suche ich mit Ihnen das erste Ereignis, das diese Angst ausgelöst hat. Meist liegen beängstigende, bedrohliche Ereignisse hinter einer Angststörung. Mittels EMDR können diese Ereignisse nachträglich „verarbeitet“ werden, wodurch sich das Empfinden von vor der Behandlung bestehenden, beängstigenden Situationen verändert und neutralisiert. Ähnlich werden auch Zwangserkrankungen von mir behandelt.
Außerdem kann man bei vielen Patienten mit Angst- und Panikstörungen bestimmte Muster in der Gehirnaktivität feststellen, die dazu führen, dass das Nervensystem schneller übererregt wird. Hier kann man dem Gehirn mittels sLORETA Neurofeedback dabei helfen, neue, gesündere Gehirnaktivitätsmuster zu erlernen.

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