IBT - Integrative bewegte Traumatherapie

Unter der Prämisse, dass Leben Bewegung und stetige Entwicklung ist, und Trauma Erstarrung, Stillstand und Wiederholung bedeutet, liegt die Besonderheit des Vorgehens bei IBT in der fokusierten Orientierung auf die Bewegung im traumatherapeutischen Handeln: 

Beziehung wird als Bewegung wahrgenommen, der Körper und die Bewegung werden als stärkste Ressource eingesetzt und Bewegung als Orientierung im traumatherapeutischen Prozess genutzt.

Das Bewegungs- und Wahrnehmungsspektrum reicht dabei von den Reflexen über die reflexhaften Bewegungen bis hin zum Bewegungsausdruck.

IBT ist ein ressource- und prozessorientierter Ansatz, der sich dazu eignet, Dissoziation, besonders Körperdissoziation aufzulösen. Damit erweitern sich die Neuverarbeitungsmöglichkeiten traumatischer Erinnerungen. Der Einsatz von IBT hilft das Bewusstsein über den eigenen Körper, seine Sprache und Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern und damit Vertrauen aufzubauen und ein integriertes Selbstgefühl im Körper zu entwickeln. 

IBT wurde von Romana Tripolt entwickelt und in den letzten Jahren auf mehreren Fachkongressen vorgestellt. Es wird in Österreich als vollständiger Lehrgang, in Deutschland (München - Tanz aus dem Trauma), Spanien (La Gomera - Tanz aus dem Trauma mit IBT Einführung) und Indien (Auroville - IBT Einführung mit Körper- und Bewegungswahrnehmung) unterrichtet.

Das Fachbuch zu IBT ist im Herbst 2016 bei Klett - Cotta in der Reihe "Leben lernen" erschienen und bereits jetzt ein Bestseller!

Romana Tripolt: "Bewegung als Ressource in der Traumabehandlung - das Praxishandbuch der IBT Integrative Bewegte Traumatherapie".

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